
Es geht starker Wind und das Wetter ist sehr schön. Ich gehe an den Strand. Man sieht eine Reihe von angeschwemmten kleinen Quallen, weshalb ich das Schwimmen ausfallen lasse. Ich fahre erstmal das kurze Stück nach Tathra und gehe ans Ufer zum Wharf. Der Wind ist sehr stark.
Dann geht es auf dem Snowy Mountains Highway nach Westen und aufwärts. Der Pipers Lookout gibt nicht viel her. Anscheinend sind inzwischen zu viele Bäume gewachsen. Nimmitabel ist der erste Ort nach dem Anstieg. Ab etwa 1000m erreicht man die Great Dividing Range, eine karge Hochebene, die kaum Bäume hat. Nur die Orte sind grün.
Am Rande von Cooma liegt das Snowydydro Discovery Centre, ein Werbe- und Informationszentrum für die Wasserprojekte in der Gegend, die sowohl Stauseen, Kraftwerke als auch Wassertunnel umfassen.
Weiter geht es nach Jindabyne. Ich halte am See.
Neben der Straße sehe ich so was wie Skischanzen. Nach einigem Hin und Her erreiche ich das Wintersportausbildungszentrum. Hier haben sie zwei Schanzen mit Airbag Landebereichen für Ski und Snowboard Kunstspringen. Ich rede auch mit einer der Aufsichtspersonen.
Dann noch ein Stop am Staudamm.
Weiter geht es aufwärts zum Mount Kosciuszko Nationalpark. Im Ort Thredbo gibts anscheinend keinen Campingplatz, auch wenn einiges ähnliche Namen hat. 8km die Straße zurück bekomme ich einen Platz auf der Campsite Ngarigo. Ich bade kurz im Bach, der aber sehr kalt ist. Ich rede mit einem Deutschen, der gerade am Mount Kosciuszko war. Das hätte ich für morgen geplant, allerdings ist der Wetterbericht ziemlich mies. Das Internet geht gerade so.
Am Abend höre ich draußen ein komisches Geräusch und gehe mit der Stirnlampe nachschauen. Ich vertreibe ein Possum, das aber brav an einem Baum sitzen bleibt, bis ich die Kamera geholt habe. Beim weiteren Herumschauen entdecke ich einige Rehe auf dem Gelände, die da wohl auch schlafen.
229km -> 5222km