
Heute ist es sehr heiß. Schon am Morgen ist es sehr warm. Dann geht es rauf auf über 30°C. Den ganzen Tag bewölkt und am Abend etwas Regen.
Ich fahre an den Ortsanfang von Apollo Beach zum Marriner’s Lookout. Nach einer kurzen Wanderung hat man einen schönen Blick über den Ort und die Bucht.
Shelley Beach braucht einen etwas längeren Weg teils durch einen Farnwald (10-15min). Der Sandstrand geht nur bis zum Steinufer. Die Fliegen werden lästig.
Maits Rest Rainforest Walk geht durch einen Regenwald mit vielen Farnen und Baumriesen.
Cape Otway Lightstation ist ein Leuchtturm, eine Telegrafenstation und ein Radarbunker aus dem 2.WK. Leider hatten sie einen Unfall, bei dem Quecksilber ausgetreten ist, weshalb man den Turm nicht besichtigen kann (und dafür weniger zahlt). Auch haben sie zu wenig Personal, weswegen das Cafe nicht offen ist. Aber man kann sich einen heißen Tee machen. Von hier aus kann man die Bass Strait und den Southern Ozean sehen. Jetzt sind die Fliegen wirklich extrem lästig.
Ich halte kurz am Castle Cove Lookout. Der Weg geht landeinwärts und ein Stück zurück zum Redwoods Picnic Area. Hier wurden 1936 Californian Redwoods angepflanzt. Nach einer langsamen Anfangsphase sind sie jetzt schon bis zu 60m hoch. Auch der Geruch in dem kleinen Stück (ca. 200x40m?) ist anders.
Ganz in der Nähe ist der Hopetoun Fall. Vom Aussichtspunkt sieht man nicht viel, aber ich gehe nicht weiter runter.
Melba Gully ist ein weiterer Picnic Platz mit einem Rundweg. Es fängt aber gerade leicht zu regnen an. Ich fahre zurück zu Lavers Hill. Hier sollte eine Tankstelle sein, die ich aber nicht sehe.
Das letzte Ziel für heute sind die Twelve Apostles – 12 Steintürme am Meeresufer. Sie sind extrem bekannt und besucht. Der Parkplatz ist groß und trotzdem am späten Nachmittag bei bescheidenem Wetter (es fängt zu nieseln an), sehr voll. Ständig starten Hubschrauber für Rundflüge. Es gibt Terassen über die Klippen hinaus, von denen man besser sehen kann, wenn man durch die vielen Leute durchkommt, die alle ein Selfie von sich und den Felsen machen wollen.
Ein kurzes Stück zurück sind die Gibson Steps. Hier kann man bis runter an den Strand gehen. Die Steps sind direkt in den Fels geschlagen.
Von unten sieht das ganze noch eindrucksvoller aus. Dann fahre ich aber zu einem Campingplatz. Der ist einfach aber ausreichend. Morgen werde ich schauen, ob die Tankstelle erreichbar ist, da es eine große Baustelle im Ort gibt.
189km -> 6731km